<?xml version="1.0" encoding="utf-8" ?>

<rss version="2.0" 
   xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"
   xmlns:admin="http://webns.net/mvcb/"
   xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
   xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
   xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
   xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
    xmlns:creativeCommons="http://backend.userland.com/creativeCommonsRssModule" >
<channel>
    
    <title>echoes-online.de - Tonträger</title>
    <link>http://echoes-online.de/blog/</link>
    <description></description>
    <dc:language>de</dc:language>
    <generator>Serendipity 1.6.2 - http://www.s9y.org/</generator>
    <pubDate>Tue, 21 May 2013 19:31:38 GMT</pubDate>

    <image>
        <url>http://echoes-online.de/blog/templates/echoes/img/s9y_banner_small.png</url>
        <title>RSS: echoes-online.de - Tonträger - </title>
        <link>http://echoes-online.de/blog/</link>
        <width>100</width>
        <height>21</height>
    </image>

<item>
    <title>CocoRosie - Tales Of A Grass Widow</title>
    <link>http://echoes-online.de/blog/index.php?/archives/996-CocoRosie-Tales-Of-A-Grass-Widow.html</link>
            <category>Tonträger</category>
    
    <comments>http://echoes-online.de/blog/index.php?/archives/996-CocoRosie-Tales-Of-A-Grass-Widow.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://echoes-online.de/blog/wfwcomment.php?cid=996</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://echoes-online.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=996</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Roland Adam)</author>
    <content:encoded>
    &lt;!-- s9ymdb:1502 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;100&quot; height=&quot;100&quot; src=&quot;http://echoes-online.de/blog/uploads/cocorosie1.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;Ziemlich bedauerlich finde ich es, dass der letztes Jahr veröffentlichte CocoRosie Song We Are On Fire nur auf Single erschienen ist und es im Gegensatz zur B-Seite nicht auf das neue Album Tales Of A Grass Widow geschafft hat. Bedauerlich vor allem deshalb, da das von Dave Sitek produzierte Stück mit orientalischen Klangzutaten wirklich absolut großartig ist. We Are On Fire hat aber bereits etwas über das neue Album verraten, wie sich nun herausstellt: Die Cassady-Schwestern haben ein Stück weit Verschrobenheit hinter sich gelassen und treten statt dessen so poppig wie nie zuvor in Erscheinung. Das heißt auch, die beiden Damen tappen nicht in die Falle, Album für Album die mehr oder minder gleich obskuren kammermusikalischen Schrulligkeiten zu präsentieren, die irgendwann auch mal langweilen könnten, sondern wagen nun statt dessen den größeren Schritt in Richtung Popbühne. Die Kurzformel könnte lauten Piano und Beats statt spleeniger Sounds. Gestandene CocoRosie Hasser werden wohl auch dank geradlinigerem Sound-Anstrichs keine Fans des Duos werden, denn die Grundstimmung ihrer Musik bleibt weitgehend erhalten. Doch gleich beim ersten Stück des Albums After the Afterlife pulsieren nun eben elektronische Beats und verwandeln es fast schon in ein geordnet wirkendes Synthpop-Stück. Auch das folgende Tears For Animals wird von Elektrobeats angetrieben. Gastsänger ist hier der omnipräsente Antony Hegarty. Erstaunlich: Trotz seiner markanten Stimme bleibt der große Auftritt CocoRosie vorbehalten. Auch auf Poison ist Antony zu hören  hier sogar noch zurückhaltender eingesetzt. Neben den angesprochenen Songs klingt auch der Rest des Albums überraschend maschinenlastig und beatgetrieben. Doch keine Angst, Bianca und Sierra CocoRosie haben es nicht verlernt großartige Melodien auf ihrer Hörer loszulassen. Die neue Pop-Affinität steht den beiden zudem sehr gut und so ganz ohne sympathische Schrulligkeiten bleibt Tales Of A Grass Widow dann auch nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://cityslang.com/cocorosie/&quot; title=&quot;http://cityslang.com/cocorosie/&quot;&gt;cityslang.com/cocorosie/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;http://www.youtube.com/embed/atLSUQcmZuc&quot; frameborder=&quot;0&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 19 May 2013 17:34:53 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://echoes-online.de/blog/index.php?/archives/996-guid.html</guid>
    <creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.5/deed.de</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Born Ruffians - Birthmarks</title>
    <link>http://echoes-online.de/blog/index.php?/archives/995-Born-Ruffians-Birthmarks.html</link>
            <category>Tonträger</category>
    
    <comments>http://echoes-online.de/blog/index.php?/archives/995-Born-Ruffians-Birthmarks.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://echoes-online.de/blog/wfwcomment.php?cid=995</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://echoes-online.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=995</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Steffen Greiner)</author>
    <content:encoded>
    &lt;!-- s9ymdb:1501 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;100&quot; height=&quot;100&quot; src=&quot;http://echoes-online.de/blog/uploads/bornruffians1.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;Label: Yep Roc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &lt;a href=&quot;http://bornruffians.com/&quot;&gt;Born Ruffians&lt;/a&gt; waren schon 2008 eher der kleine Außenseiter in der Neue-Wege-Indie-Troika, die sie mit den parallel debütierenden Vampire Weekend und den Foals bildeten. &lt;em&gt;&lt;a href=&quot;http://echoes-online.de/blog/index.php?/archives/603-Born-Ruffians-Red,-Yellow-and-Blue.html&quot;&gt;Red, Yellow &amp;amp; Blue&lt;/a&gt;&lt;/em&gt; hieß ihr Beitrag zum damaligen Sound des euphorisch-nervösen, immer afrophilen Zuckens, ein Album, das mich damals zugegebenermaßen eher kalt ließ  ganz anders als der Nachfolger &lt;em&gt;Say It&lt;/em&gt;, zumeist positiv beschieden und folgenlos durchgewunken, mir aber nach wie vor eines der liebsten Alben des Jahres 2010. Fünf Jahre nach ihren Debüts haben Vampire Weekend ihren Jahrzehnts-Blueprint-Song längst geschrieben (&lt;em&gt;Diplomat&#039;s Son&lt;/em&gt;), die Foals sich für geschmackvollere Massen enthysterisiert und die Born Ruffians sich endgültig ihrem Schicksal gebeugt, in der zweiten Reihe zu spielen. &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Birthmarks&lt;/em&gt;, Album Nummer drei, ist der Versuch, den eigenen Stil zu zähmen, Songs zu liefern statt bloße Ideen von Songs, die der Hörer sich dann, beinahe im Sinne des Barthes-schen Lesers, quasi selbst schreiben muss. Und es sind sind natürlich durchaus gute Songs. Manche klingen, passend, wie Vampire Weekend, manche wie Phoenix, nicht die schlechtesten Referenzen. Manche gehen nicht nur ins Ohr, sondern bleiben auch ihre Weile dort. &lt;em&gt;Say It&lt;/em&gt; hingegen bestand aus Skizzen, die durch nichts zusammengehalten wurden denn durch eine beinahe übermenschliche Kraftanstrengung, durch den Willen, sie irgendwie zusammenzuhalten, wo ihre Elemente doch wie sich abstoßende Pole auseinanderstieben. Nicht immer hat das funktioniert, aber es war genau diese Energie, Explosion fatal kombinierter Stoffe, Energie des hoffnungslosens Dagegenhaltens, die diese Band so besonders machte. Und die nun beinahe verschwunden ist. &lt;em&gt;There&#039;s a place in my mind&#039;s bookshelf / For the song I&#039;ll never sing / It goes &quot;woohooh, wooohooh&quot;&lt;/em&gt;, hieß es im Stück &lt;em&gt;&lt;a href=&quot;https://www.youtube.com/watch?v=TIC9-WGzmbE&quot;&gt;Nova Leigh&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;. Schade, dass die (aber ja doch: angenehmen, vielseitigen, schönen) Songs, die die Born Ruffians nun wirklich singen, diese wortlos jubilierende Begeisterung nicht mehr verströmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://echoes-online.de/blog/index.php?/archives/995-Born-Ruffians-Birthmarks.html#extended&quot;&gt;&quot;Born Ruffians - Birthmarks&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 07 May 2013 11:44:49 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://echoes-online.de/blog/index.php?/archives/995-guid.html</guid>
    <creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.5/deed.de</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>We Are Modeselektor</title>
    <link>http://echoes-online.de/blog/index.php?/archives/994-We-Are-Modeselektor.html</link>
            <category>Tonträger</category>
    
    <comments>http://echoes-online.de/blog/index.php?/archives/994-We-Are-Modeselektor.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://echoes-online.de/blog/wfwcomment.php?cid=994</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://echoes-online.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=994</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Roland Adam)</author>
    <content:encoded>
    &lt;!-- s9ymdb:1500 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;300&quot; src=&quot;http://echoes-online.de/blog/uploads/wam.jpg&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;Techno ist ja ein Musikgenre, welches oftmals recht anonym wirkt. Gewiss kann eine Technoplatte  ähnlich starke Emotionen wie eine aus dem Rock- oder Popbereich auslösen, doch schwingt bei ihr häufig eine gewisse geheimnisvolle Aura mit. Durch den weitgehenden Verzicht auf den klassischen Gesang mit Strophe/Refrain verschiebt sich der Wahrnehmungs-Fokus des Hörers fast zwangsläufig auf andere Ebenen  Stimmungen und Atmosphären gewinnen an Bedeutung. Mit dem Verschwinden der Stimme tauchen interessanterweise meistens auch die Macher der Musik in diffuses Licht ab. Künstler wie Burial oder Daft Punk spielen mit diesem Aspekt. Der eine versteckt seine ganze Identität, die anderen ihre Gesichter hinter Masken. Modeselektor sind solche Künstler nicht. Sie tauchen weder ab, noch sind ihre Alben ausgesprochen instrumental angelegt. Und dennoch bleibt ein Projekt wie Modeselektor noch immer gesichtsloser oder geheimnisvoller als die Präsenz der meisten Rock- und Pop-Bands. Mit der jetzt erscheinenden Dokumentation We Are Modeselektor stellt sich aber einmal die Technomusiker selbst in den Vordergrund. In 72 Minuten wirft das Filmemacher-Duo Romi Agel und Holger Wick einen ausführlichen Blick auf das Musiker-Duo Gernot Bronsert und Sebastian Szary. Die beiden sympathischen Techno-Begeisterten werden in zahlreichen Interviews kurzweilig vorgestellt. Da die beiden auch Plattenbosse sind, ist We Are Modeselektor auch ein Porträt ihrer beiden Labels Monkeytown Records und 50Weapons. Der Film lässt aber nicht nur Modeselektor selbst mit interessanten Anekdoten zu Wort kommen, sondern auch langjährige Weggefährte wie z. B. Sascha Ring (Apparat) oder Ellen Allien. We Are Modeselektor zeigt Bilder aus dem Studio und dem Tourbus und auch der Blick ins Private abseits des Musikalltags kommt nicht zu kurz. We Are Modeselektor erscheint am 3. Mai auf DVD und Blu-ray. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.modeselektor.com/&quot; title=&quot;http://www.modeselektor.com/&quot;&gt;www.modeselektor.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;http://www.youtube.com/embed/M29ATbT8eyo&quot; frameborder=&quot;0&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 21 Apr 2013 18:18:40 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://echoes-online.de/blog/index.php?/archives/994-guid.html</guid>
    <creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.5/deed.de</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Langhorne Slim &amp; The Law - The Way We Move</title>
    <link>http://echoes-online.de/blog/index.php?/archives/992-Langhorne-Slim-The-Law-The-Way-We-Move.html</link>
            <category>Tonträger</category>
    
    <comments>http://echoes-online.de/blog/index.php?/archives/992-Langhorne-Slim-The-Law-The-Way-We-Move.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://echoes-online.de/blog/wfwcomment.php?cid=992</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://echoes-online.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=992</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Steffen Greiner)</author>
    <content:encoded>
    &lt;!-- s9ymdb:1497 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;100&quot; height=&quot;88&quot; src=&quot;http://echoes-online.de/blog/uploads/thewaywemove_cover.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;strong&gt;Label: &lt;/strong&gt;Ramseur Records &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über &lt;a href=&quot;http://www.langhorneslim.com/&quot;&gt;Langhorne Slim&lt;/a&gt; zu schreiben, ist zuerst natürlich eine kleine Hommage an Lukas Lassonczyk, der mittlerweile seinen Musik- und Sprachverstand in den Dienst der dann doch etwas professionelleren &lt;a href=&quot;http://www.asiwyfab.de/&quot;&gt;ASIWYFAB&lt;/a&gt; gestellt hat, nicht eine Notwendigkeit  denn, wie etwa neulich die &lt;em&gt;intro&lt;/em&gt; angesichts von &lt;em&gt;The Way We Move&lt;/em&gt; knapp konstatierte: Der Mann schreibt tolle Songs, aber die Zeiten haben sich a-geändert und feuriger Folk jeden Hotshitfaktor verloren. Lukas debütierte seinerzeit auf e)) mit einer Kritik zum Debüt &lt;a href=&quot;http://echoes-online.de/blog/index.php?/archives/450-Langhorne-Slim-When-The-Suns-Gone-Down.html#comments&quot;&gt;When the Suns Gone Down&lt;/a&gt;, beziehungsweise mit dem Verweis auf ein Ereignis um Slim und die damals sehr ähnlich klingenden Two Gallants: &quot;Der Rest der Geschichte ist bekannt&quot;  nun, ich rätsele schon länger, ich habe es vergessen. Vielleicht mal Thomas Meinecke fragen, der vergisst nie. Langhorne Slim jedenfalls ist noch immer da, und er macht noch immer, mittlerweile mit seiner Band The Law, seine eher traditionellen, aber wunderschönen, energetischen, charmanten LoFi-Folk-RocknRoll-Lieder. Und meine Kritik, &lt;em&gt;it goes like this&lt;/em&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da lang gehen dann, eines frühen Morgens, und über dem weiten Feld, über dem knirschenden Schnee, hinter dem Rauch der Schornsteine, hinter den Häusern ein Leuchten, rot und wild zerfließend, das wächst, aufsteigt, den Himmel rosarot anmalt und den Schnee tiefblau und golden, und es ist klar, in diesem Moment: Du, Sonne, bist schon Frühlingssonne, und wenn der Schnee unter meinen Füßen knirscht  da singen doch die Vögel, und es ist klar, wie sie singen: Ihr, Vögel, seid schön Frühlingsvögel. So hat, aus dem Nichts heraus, am Palmsonntagmorgen das Leben begonnen. Und hätte auch begonnen, wäre ich nicht ganz glücklich gewesen und hätte sich nicht da über das Dröhnen in meinen Ohren Langhorn Slims Stimme gelegt, hätte sie nicht gerade da, in diesem Moment, gesungen, wie die Vögel singen und dass der Frühling sicher kommen wird, davon, wie die Sonne (den &lt;em&gt;lord&lt;/em&gt; lasse ich einmal stillschweigend beiseite) seine &lt;em&gt;Wild Soul &lt;/em&gt;erlösen wird, &lt;em&gt;as kitschy as it gets&lt;/em&gt;, na klar, aber hätte er nicht seine Weise gepfiffen, gäbe es einen Moment schlichter Magie weniger auf der Welt, und das wäre doch sehr schade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:1496 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;562&quot; height=&quot;275&quot; src=&quot;http://echoes-online.de/blog/uploads/sonne.jpg&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://echoes-online.de/blog/index.php?/archives/992-Langhorne-Slim-The-Law-The-Way-We-Move.html#extended&quot;&gt;&quot;Langhorne Slim &amp;amp; The Law - The Way We Move&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 24 Mar 2013 16:08:33 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://echoes-online.de/blog/index.php?/archives/992-guid.html</guid>
    <creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.5/deed.de</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Low - The Invisible Way</title>
    <link>http://echoes-online.de/blog/index.php?/archives/991-Low-The-Invisible-Way.html</link>
            <category>Tonträger</category>
    
    <comments>http://echoes-online.de/blog/index.php?/archives/991-Low-The-Invisible-Way.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://echoes-online.de/blog/wfwcomment.php?cid=991</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://echoes-online.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=991</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Roland Adam)</author>
    <content:encoded>
    &lt;!-- s9ymdb:1495 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;250&quot; height=&quot;250&quot; src=&quot;http://echoes-online.de/blog/uploads/low.jpg&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;Mit stoischer Ruhe veröffentlichen Low seit nunmehr 20 Jahren ihre Alben. Scheinbar losgelöst von irgendwelchen musikalischen Moden oder Revivals bleiben sie ihrem eingeschlagenen Stil dabei stets treu. Ihr Markenzeichen sind und bleiben die langsamen Songs voller Melancholie und Verträumtheit. Das soll aber nicht heißen, dass ein Low Album dem anderen gleicht. Die Band aus Duluth in Minnesota packt ihre Melodien oft in sanfte Arrangements, scheut sich aber nicht davor, ebenso lautere, kraftvolle Wege einzuschlagen. In diesem Spannungsfeld bewegen sich die einzelnen Songs und Alben. Nachdem ihr letztes Werk C&#039;mon eher in ruhigen, aber auch  poppigen Gefilden angelegt war, ist ihr neues Album The Invisible Way besonders zurückhaltend und behutsam ausgefallen. Nur ganz selten wird die Band etwas lauter. Im Vordergrund steht ein schlanker, intim wirkender Sound, der vor allem dem Gesang viel Raum schenkt. Diesmal ist hierbei Alan Sparhawk seltener zu hören. Den großen Auftritt erhält Mimi Parker, die mit ihrer gefühlvollen Stimme für eine Menge Zerbrechlichkeit auf den neuen Stücke sorgt. Gewiss war die Musik von Low noch nie für die leichten, unbeschwerten Momente gedacht. Auch auf ihrem zehnten Album sind die Themen streckenweise dunkel und düster. Doch es gibt wie auf Just Make It Stop auch lebensbejahende Töne zu hören. Aber egal in welche Richtung die emotional gefärbte Musik von Low ausschlägt, die Melodien sind stets zum Niederknien. Zehn Alben von Low stellt ein kleines Jubiläum dar. Angesichts der Tatsache, dass es dabei kein schlechtes Low Album gibt, ist das trotz aller traurigen Töne wahrlich ein Grund zum Jubeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://chairkickers.com&quot; title=&quot;http://chairkickers.com&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://chairkickers.com&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 24 Mar 2013 13:27:42 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://echoes-online.de/blog/index.php?/archives/991-guid.html</guid>
    <creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.5/deed.de</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>DJ Koze - Amygdala</title>
    <link>http://echoes-online.de/blog/index.php?/archives/989-DJ-Koze-Amygdala.html</link>
            <category>Tonträger</category>
    
    <comments>http://echoes-online.de/blog/index.php?/archives/989-DJ-Koze-Amygdala.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://echoes-online.de/blog/wfwcomment.php?cid=989</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://echoes-online.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=989</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Roland Adam)</author>
    <content:encoded>
    &lt;!-- s9ymdb:1490 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;300&quot; src=&quot;http://echoes-online.de/blog/uploads/djkoze.jpg&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;Stefan Kozalla hat seine Fans stolze 8 Jahre auf ein neues DJ Koze Album warten lassen, es dafür aber ziemlich ambitioniert angelegt. Zum einen hat das Album eine nahezu episch lange Spielzeit erhalten: Es umfasst 13 Stücke, wobei die meisten Tracks mindestens fünf Minuten lang sind. Kozalla haut aber vor allem in Puncto musikalische Gäste ordentlich auf die Pauke: Zu hören sind Dirk von Lowtzow, Sascha Ring, Ada, Milosh, Tomerle &amp;amp; Maiko, Dan Snaith und Matthew Dear. Strahlender Höhepunkt bei den Gaststimmen ist aber Hildegard Knef auf Koze&#039;s Hit Ich schreib dir ein Buch 2013. Wo die meisten Künstler aufgrund dieser Stimmenschar eher ein kunterbuntes Kauderwelsch kreieren, baut Koze aus diesen vielen Einflüssen mit Bravour ein stimmiges Gesamtwerk. Kozalla ist ja besonders als begnadeter DJ bekannt und damit eben auch als ein Confiseur mit besonders geschmackvollen Händen bzw. Ohren. Auf Amygdala präsentiert er ein stringentes Sounddesign mit wunderbaren Klangnuancen, die aber hin und wieder auch einmal Nervpotential haben (das Geflöte auf Royal Asscher Cut zum Beispiel). Die sanften House-Grooves stehen auf seinem neuen Album im Vordergrund. Aber DJ Kozes House-Entwürfe sind ebenso wenig plumpes Standard-Geklopfe wie z. B. die Tracks von Four Tet oder Daphni. Amygdala gefällt mit einfallsreichen und ganz retrofreien Soul-Einflüssen, mit Stücken, die treibend und verspielt zugleich sind (Marilyn Whirlwind, My Plans) und mit wunderbar entspannten und atmosphärischen Grooves (Das Wort). Amygdala kommt überwiegend leichtfüßig daher und wirkt trotz seiner epischen Länge meist recht kurzweilig. Zudem sind Stefan Kozella in der langen Wartezeit für dieses zweite DJ Koze Album auch wieder ein paar stattliche Hits eingefallen. Damit ist Amygdala eine grundgute und sympathische Platte geworden. Nicht mehr und nicht weniger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.djkoze.de&quot; title=&quot;http://www.djkoze.de&quot;&gt;http://www.djkoze.de&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 17 Mar 2013 22:16:38 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://echoes-online.de/blog/index.php?/archives/989-guid.html</guid>
    <creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.5/deed.de</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>King Ayisoba - Modern Ghanaians</title>
    <link>http://echoes-online.de/blog/index.php?/archives/988-King-Ayisoba-Modern-Ghanaians.html</link>
            <category>Tonträger</category>
    
    <comments>http://echoes-online.de/blog/index.php?/archives/988-King-Ayisoba-Modern-Ghanaians.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://echoes-online.de/blog/wfwcomment.php?cid=988</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://echoes-online.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=988</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Steffen Greiner)</author>
    <content:encoded>
    &lt;!-- s9ymdb:1489 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;96&quot; height=&quot;100&quot; src=&quot;http://echoes-online.de/blog/uploads/kingayisoba.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;strong&gt;Label:&lt;/strong&gt; Makkum Records&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
King Ayisoba oder: Der seltenen Luxus, zu einer Musik etwas sagen zu können, statt bereits hundertfach Gesagtes neu zu verklausulieren. Denn: Es gibt, zumindest im Google-Horizont und in dem mir sprachlich verständlichen Teil des Internets kaum Informationen zu diesem ghanaischen Künstler und noch weniger eine Besprechung seines ersten europäischen Releases, dem Best-Of &lt;em&gt;Modern Ghanaians&lt;/em&gt;. Dabei wollte ich doch so gerne so viel verstehen! Vor allem, wie viele Menschen denn nun eigentlich singen, wenn King Ayisoba singt, denn so unterschiedliche Charaktere mit völlig unterschiedlichen Gesangsstilen stehen da am Mikro (Antwort: Einer!). Und wie man eigentlich diese zugleich abgeklärt-lakonischen wie irren Anfeuerungsrufe zu verstehen hat, die am Anfang, in der Mitte und am Ende aller Songs stehen. Und vor allem: Wie verdammtnochmal schreibe ich die auf, ohne mich zu fühlen wie ein Kolonialbeamter, der nach dem Schädelvermessen noch die Muße hat, die Namen aller Berge im Umland zu kartographieren und dabei die Sprache der Indigenen überheblich schmunzelnd, aber durchaus gutmütig verballhornt (Antwort: Keine Ahnung). Was ich stattdessen erfahre, auf den paar Seiten, die es gibt: Ayisoba ist ein Popstar in Ghana, steht in den Entertainment-Rubriken ghanaischer Websites neben den üblichen Hollywood-Größen  weil er, wie etwa GhanaWeb schreibt, von allen genossen werden kann: By the illiterate farmer as by the business executive. Seine Musik bewegt sich zwischen den traditionellen Musikstilen  sein Instrument ist die Kologo, eine zweisaitige Laute , modernen Afro-Beat-Spielarten, Highlife, Hiplife, HipHop, Torch-Songs, zwischen verschiedenen Sprachen, Frafra, Twi, Englisch (und auch den üblichen Themen  Familie, Gott, Afrika, mit den üblichen unangenehmen Momenten). Und nebenbei erfährt man dann auch noch: King Ayisoba kifft wohl nicht wenig, hat drei Frauen, nennt LPs the big cassette (während die tatsächlichen MCs, auf denen seine Musik sich üblicherweise und überaus erfolgreich verkauft, allzu häufig raubkopiert werden) und kam im Alter von drei Jahren durch den Orakelspruch eines Wahrsagers zu seinem Instrument.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das alles kann ich schreiben, weil es vor mir, in meiner Sprache zumindest, noch niemand getan hat. Und weil es Spaß macht, eine solche Ansammlung Details zwischen haarsträubender Exotik und üblichem Starrummel einmal nicht auf dem für den europäischen Markt geschriebenen Promo-Wisch zu finden, sondern sich seinen Exotismus selbst zu basteln. Statt dann darauf rumzuhämmern, dass das ja alle  zumindest die paar Menschen, die die LP in die Hände kriegen werden, nur hören, weil es über die Fremdartigkeit den eigenen Eskapismus füttert, einfach selbst einmal sich den eigenen Eskapismen hingegeben. Oder besser: Ganz unschuldig dem Interesse, der Neugier. Weil das einmal ausnahmsweise nicht die Scheiße siebter Ordnung ist, sondern vielleicht die zweiter oder dritter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei funktioniert King Ayisobas Musik gar nicht über die Wahrnehmung als eine fremde. Und warum auch: Afrikanische Musik mit traditionellen Elementen, Rap, nicht-englischsprachigen Lyrics, mit Allerlei und Groove, das macht doch jede zweite Brooklyner Kellerband. Nein, diese Musik funktioniert anders, weil sie eben nicht aus dem Diskurs des Hipster-Pop kommt, sondern aus populären ghanaischen Musikdiskursen. Und genau darin liegt der Schlüssel, wie man diese Musik hören sollte. Als: Pop. Nicht als den großgeschriebenen Beatles-POP, sondern als den Pop von Justin Timberlake und Lady Gaga. Als populäre Musik. Extrem eingängig, äußerst tanzbar, handwerklich unglaublich gut, gleichermaßen ganz im Jetzt und ganz in der Zeitlosigkeit verankert. Ich habe es sehr genossen.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 12 Mar 2013 19:19:07 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://echoes-online.de/blog/index.php?/archives/988-guid.html</guid>
    <creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.5/deed.de</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>John Grant - Pale Green Ghosts</title>
    <link>http://echoes-online.de/blog/index.php?/archives/987-John-Grant-Pale-Green-Ghosts.html</link>
            <category>Tonträger</category>
    
    <comments>http://echoes-online.de/blog/index.php?/archives/987-John-Grant-Pale-Green-Ghosts.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://echoes-online.de/blog/wfwcomment.php?cid=987</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://echoes-online.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=987</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Steffen Greiner)</author>
    <content:encoded>
    &lt;!-- s9ymdb:1488 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;100&quot; height=&quot;100&quot; src=&quot;http://echoes-online.de/blog/uploads/JohnGrant-pale-green-ghosts.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;strong&gt;Label:&lt;/strong&gt; Bella Union&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als mir &lt;a href=&quot;http://johngrantmusic.com/&quot;&gt;John Grant&lt;/a&gt; zum letzten Mal begegnete, war er ein behäbiger Las-Vegas-Crooner mit Symphonieorchester, jetzt ist er ein hipper Hiob aus der Hercules-And-Love-Affair-Posse, der zusammen mit GusGus die 80er nachbaut. Erinnert sich noch wer an &lt;em&gt;Vincent&lt;/em&gt;, einen Roman von Joey Goebel, in dem das Leben eines zur Depression neigender Jungen durch dubiose Freunde der Hochkultur gehijackt wird, die ihn mit auch noch jedem erdenklichen Übel konfrontieren, weil nur aus Leid große Kunst entsteht? Nun, so ähnlich, nur ohne die finsteren Hintermänner, liest sich auch, was John Grant hinter sich hat. &lt;em&gt;Pale Green Ghost&lt;/em&gt;, sein zweites Solowerk nach dem Ende der Czars, ist ein radikal autobiographisches Album. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zeigt vor allem in den erneut überragenden Texten. Statt, wie in der langen Geschichte der Songtexte üblich, Identifikationen anzubieten, Andockfläche für Emotionen des Publikums zu sein, sind die Texte dieser Platte, auch wenn sie nicht hermetisch abgeschlossen sind, doch sehr speziell mit dem Leben und Leiden Grants verbunden. Sich ihnen hinzugeben: Ein bitterer Genuss (es sei denn, man empfände auch offen schwule Trennungssongs als reaktionäre Pärchenkacke, was ich durchaus für vertretbar hielte  dann wird das alles schnell unerträglich). Auf musikalischer Ebene, auf der sich gegenüber dem Vorgänger &lt;em&gt;Queen of Denmark&lt;/em&gt; viel verändert hat, wo nun statt einem Middle-of-the-Road-Folk-Klangbild klassisch-kühle Elektronik auf dunkle Elegien trifft, ist das Album eher durchwachsen. Zwar sind die Songs und Sounds oftmals interessant, manchmal schön, bizarr, gar berührend. Das eröffnende Titelstück und &lt;em&gt;Ernest Borgnine&lt;/em&gt; sind sicher herausragend. Ich mag nur leider die Stimme Grants überhaupt nicht, deren Fähigkeit, zu Betören und die, alles mit zähflüssigem Honig vollzukleistern, sehr dicht beieinander liegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich vor einigen Tagen im ersten Frühlingsintermezzo grippierend und eingepackt wie auf dem Zauberberg in der Abendsonne saß, war diese opake Schönheit etwas sehr Wertvolles. Heute, etwas fitter, bei viertem Durchlauf und grauem Himmel, kommt mir das Album eher wie kitschiges Kunsthandwerk vor. Eine weitere Parallele zu &lt;em&gt;Vincent&lt;/em&gt; tut sich da auf: Die Frage, ob nun wirklich Leid die Voraussetzung ist, große Kunst zu schaffen, wird einfach nicht beantwortet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://echoes-online.de/blog/index.php?/archives/987-John-Grant-Pale-Green-Ghosts.html#extended&quot;&gt;&quot;John Grant - Pale Green Ghosts&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 08 Mar 2013 19:28:26 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://echoes-online.de/blog/index.php?/archives/987-guid.html</guid>
    <creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.5/deed.de</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Unknown Mortal Orchestra - II</title>
    <link>http://echoes-online.de/blog/index.php?/archives/986-Unknown-Mortal-Orchestra-II.html</link>
            <category>Tonträger</category>
    
    <comments>http://echoes-online.de/blog/index.php?/archives/986-Unknown-Mortal-Orchestra-II.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://echoes-online.de/blog/wfwcomment.php?cid=986</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://echoes-online.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=986</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Steffen Greiner)</author>
    <content:encoded>
    &lt;!-- s9ymdb:1487 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;100&quot; height=&quot;100&quot; src=&quot;http://echoes-online.de/blog/uploads/Unknown-Mortal-Orchestra_Album-Cover.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;strong&gt;Label:&lt;/strong&gt; Jagjaguwar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar Wochen sind mittlerweile vergangen, seit das &lt;a href=&quot;http://unknownmortalorchestra.com/&quot;&gt;Unknown Mortal Orchestra&lt;/a&gt; sein zweites Album &lt;em&gt;II &lt;/em&gt;veröffentlichte. Die Zeit hat dem Album gut getan, insofern, als nach der ersten Phase des Einordnens in postmoderne Referenzspielchen mehr und mehr die genuine Qualität der Musik in den Vordergrund rückte. Nicht, dass das zu deutlich voneinander getrennt werden sollte, besteht ein Großteil der Freude, die dieses Album macht, doch genau darin. &lt;em&gt;Basic facts&lt;/em&gt;, noch einmal: Nach dem selbstbetitelten Debüt von 2011, das mit zauberhaft einfachen Melodien im Minutentakt die Sonne aufgehen ließ, zieht sich Ruban Nielson nun in ein surrealistisch-psychedelisch verfremdetes 70er-Rock-Universum zurück, das mit Versatzstücken von Spät-Beatles bis Led Zeppelin (und eben dem Haufen Bands in dieser triumphalen Zwischenperiode zwischen Beat und Prog, den wir alle nicht wirklich kennen) um sich wirft wie mit Konfetti. Herausragend ist dabei vor allem die Schluffigkeit, mit der das geschieht, wie Gitarren, die nach Pathos schreien, mit einem Habitus gequeert werden, der immer genau weiß, wie viel Spaß das macht, gerade, weil man es nicht allzu ernst nehmen sollte  allein das Cover! Mit dieser Wicca-Jüngerin! Super! Damit nimmt das Orchestra einer potenziell ekligen Musik tatsächlich alle Ekligkeit. Was ja schon für eine lobende Erwähnung reichen würde, aber dann breitet Nielson diesen etwas campen Klangkosmos noch dazu in tollen Pop-Songs aus. Steigt mit einer verträumt-psychedelischen Suizid-Ballade ein (&lt;em&gt;From the Sun&lt;/em&gt;), gefolgt von dem tollen King-Crimson-in-Pop-Song &lt;em&gt;Swim and Sleep (Like a Shark)&lt;/em&gt;. Zur Mitte hin zerfranst das Album dann leider etwas ziellos in ausufernden Rock-in-Rock, den ich nicht so spannend finde, aber das schmälert den überaus positiven Gesamteindruck nur wenig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://echoes-online.de/blog/index.php?/archives/986-Unknown-Mortal-Orchestra-II.html#extended&quot;&gt;&quot;Unknown Mortal Orchestra - II&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 06 Mar 2013 11:25:27 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://echoes-online.de/blog/index.php?/archives/986-guid.html</guid>
    <creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.5/deed.de</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Big Harp - Chain Letters</title>
    <link>http://echoes-online.de/blog/index.php?/archives/985-Big-Harp-Chain-Letters.html</link>
            <category>Tonträger</category>
    
    <comments>http://echoes-online.de/blog/index.php?/archives/985-Big-Harp-Chain-Letters.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://echoes-online.de/blog/wfwcomment.php?cid=985</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://echoes-online.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=985</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Roland Adam)</author>
    <content:encoded>
    &lt;!-- s9ymdb:1486 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;300&quot; src=&quot;http://echoes-online.de/blog/uploads/bigharp.jpg&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;Bei den White Stripes durfte lange darüber gerätselt werden, ob ihre beiden Protagonisten nun jemals ein verheiratetes Pärchen war oder nicht. Bei Big Harp, einem weiteren amerikanischen Mann-/Frau-Duo wird daraus keine geheimnisvolle Geschichte gebaut. 2007 haben sich Chris Senseney und Stefanie Drootin-Senseney kennen gelernt, verliebt, eine Band gegründet und irgendwann auch geheiratet. Mit Chain Letters ist nun auf Saddle Creek das bereits zweite Album erschienen. Die beiden schrammeln auf dem gut 36 minütigen Album munter drauf los und beweisen, dass auch das x-te Minimalisten-Duo eine gewisse Daseinsberechtigung hat. Ganz ähnlich wie ihre Rumpelkollegen von The Kills, White Stripes und The Raveonettes pflegen Big Harp eine ausgeprägte Leidenschaft für vollmundig klingende Vintage-Sounds. Auch in Sachen Coolness steht dieses Duo ihren Kollegen in Nichts nach. Sie verpacken ihre schmeichelhaften, charmanten Melodien in ein ruppiges Klanggerüst. Dieses wirkt wie in It&#039;s Easy To Be Strange mal brüchig zurückhaltend oder wie in Good News aufbrausend energievoll. Über allem weht dabei stets ein Hauch sanfter Melancholie und ganz viel 60ties Charme. Um in Bildern zu sprechen: Chain Letters führt den Hörer direkt in die verrauchte Kellerbar, in der neben Whiskey und Bier höchstens noch starker Kaffee ausgeschenkt wird. Als Gäste in dieser Bar schauen Nick Cave, Quentin Tarantino und Jack White vorbei. Aus dem Radio schallt dreckig-schrullige Popmusik mit viel Blues- und Gospel-Einflüssen. Es läuft Chain Letters von Big Harp  eine bislang mehr oder minder übersehene Mann-/Frau-Kombo aus L.A., die auch nicht besser, schlechter, origineller oder langweiliger als die eingangs genannten Kollegen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://bigharp.com/&quot; title=&quot;http://bigharp.com/&quot;&gt;http://bigharp.com/&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 28 Feb 2013 21:26:55 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://echoes-online.de/blog/index.php?/archives/985-guid.html</guid>
    <creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.5/deed.de</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Field Rotation - Fatalist: The Repetition of History</title>
    <link>http://echoes-online.de/blog/index.php?/archives/984-Field-Rotation-Fatalist-The-Repetition-of-History.html</link>
            <category>Tonträger</category>
    
    <comments>http://echoes-online.de/blog/index.php?/archives/984-Field-Rotation-Fatalist-The-Repetition-of-History.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://echoes-online.de/blog/wfwcomment.php?cid=984</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://echoes-online.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=984</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Steffen Greiner)</author>
    <content:encoded>
    &lt;!-- s9ymdb:1485 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;100&quot; height=&quot;100&quot; src=&quot;http://echoes-online.de/blog/uploads/fieldrotation.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;strong&gt;Label:&lt;/strong&gt; Denovali Records&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bedarf des Lichts eines hellen Tages, zu entschlüsseln, wohin der Wegweiser auf Jan Schoofs Gemälde auf dem Cover von &lt;a href=&quot;http://fieldrotation.de/&quot;&gt;Field Rotations&lt;/a&gt; Zweitwerk nun lenkt, so tiefschwarz in schwarz ist die Nacht. Und so sehr man sich in den aufziehenden Nebelwänden von &lt;em&gt;Fatalist: The Repetition of History&lt;/em&gt; Leitung und Richtung wünscht, deutlicher als der dem Blick entzogene Pfeil im undurchdringlichen Dunkel könnte kein Weg zu dieser Musik führen: Nachtmusik, Schattenmusik, Dröhnmusik. Und gesättigt an Diskursen: Freud und Nietzsche und griechische Philosophie hier verschwurbelt, in elektroakustische Klänge. &lt;em&gt;The Uncanny&lt;/em&gt;, das erste Stück: Unbehagliches Dräuen; unbehagliches Dräuen, sakrales Pulsieren mit in die Talsohle des &lt;em&gt;uncanny valley&lt;/em&gt; platzierten, verfremdeten weiblichen Gesang auch im folgenden &lt;em&gt;Valse Fatale&lt;/em&gt;. Nur Kälte, Dunkelheit, Beklemmung. Ambient mag man diese Musik nennen müssen, wie sie so dahingleitet, sich sphärisch entfaltet, Ambient ist sie aber nicht im eigentlichen Sinne, dass sie im Hintergrund der Wahrnehmung bleibt, sich zurücknimmt. &lt;em&gt;Fatalist&lt;/em&gt; fräst sich in die Köpfe, materialisiert sich wie die Phantome der Séance, steht auf einmal viel zu körperlich neben deinem Bett, schneidet scharf mit Geigenbögen, erdrosselt langsam mit den Saiten des Klaviers. Und es kommt eben keine Erlösung, eben nicht die fragile Schönheit oder irgendein Silberstreif am Horizont, wird konsequent das naheliegende Wohlgefühl verweigert (zugunsten eines komplexeren), sind Melodien immer wieder nur das schwache Kräuseln an der Wasseroberfläche der Styx, bloß Ideen, die nie ins Licht stoßen, aber zugleich der Gestalt der Klänge Textur geben. &lt;em&gt;Fatalist: The Repetition of History&lt;/em&gt; ist von einer gewissen erhabenen Größe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://echoes-online.de/blog/index.php?/archives/984-Field-Rotation-Fatalist-The-Repetition-of-History.html#extended&quot;&gt;&quot;Field Rotation - Fatalist: The Repetition of History&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 27 Feb 2013 16:49:39 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://echoes-online.de/blog/index.php?/archives/984-guid.html</guid>
    <creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.5/deed.de</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Mano Le Tough - Changing Days</title>
    <link>http://echoes-online.de/blog/index.php?/archives/983-Mano-Le-Tough-Changing-Days.html</link>
            <category>Tonträger</category>
    
    <comments>http://echoes-online.de/blog/index.php?/archives/983-Mano-Le-Tough-Changing-Days.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://echoes-online.de/blog/wfwcomment.php?cid=983</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://echoes-online.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=983</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Roland Adam)</author>
    <content:encoded>
    &lt;!-- s9ymdb:1484 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;300&quot; src=&quot;http://echoes-online.de/blog/uploads/mano.jpg&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;Vielleicht ist es heute ein wenig in Vergessenheit geraten, beim Kauf von Platten als allererstes auf das veröffentlichende Label zu blicken. Gerade in den 80er Jahren galten Plattenfirmen wie Mute, Rough Trade, 4AD oder Creation als absoluter Garant dafür, dass hier Musik unters Volk gebracht wird, die aufregend und qualitativ zugleich ist. Heutzutage ist der Musikmarkt komplexer und die Veröffentlichungen weitaus zahlreicher geworden. Der schwieriger gewordene Markt lässt auch das tollste Label hin und wieder in eine Falle tappen und es landet schon mal eine eher fragwürdige Veröffentlichung im Katalog. Dennoch lohnt der Blick auf den Labelsticker in einigen Fällen noch immer. Ein löbliches Beispiel stellt zum Beispiel Permanent Vacation dar, wovon vor allem auch die hauseigenen Compilations Selected Label Works zeugen. Permanent Vacation ist keines dieser Firmen, die sich auf schnelle Trends konzentrieren und mal das unter Vertrag nehmen, was sich vermeintlich gerade gut verkaufen lässt. Die Münchner glänzen vielmehr mit einem ausgeprägt stilsicheren Repertoire. Und mit dem Album fin von John Talabot haben sie eines der meist abgefeierten elektronischen Alben des Jahres 2012 im Programm. Es ist allen Beteiligten zu wünschen, dass auch das wundervolle Debütalbum Changing Days von Mano Le Tough entsprechendes Gehör findet. Hinter dem Projektnamen verbirgt sich der in Berlin lebende Ire Niall Mannions, der mit Changing Days ein Album geschaffen hat, welches vor allem atmosphärisch  bestechend ist. Mannions beweist sich als Mann der eher dezenten Töne. Ein Teil seiner Stücke lassen sich im House-Universum verorten, doch seine Beats operieren oft ein wenig im Hintergrund. Da sind keine markerschütternden fetten Bässe, keine Dynamikspielchen, wo auf Tanzflächen Hände in die Höhe gerissen werden. Nein, Mano Le Tough steht für Eleganz und ein gewisses Understatement. Atmosphärische Klangwelten mit Anleihen bei Elektropop, sanfte Melancholie und detailverliebte Arrangements mit luftigen Handclaps und Soundspielereien sind seine Welt. Die sanften House-/Pop-Songs sind in vielen Momenten gar nicht weit entfernt von den Klängen seines Labelmates John Talabot. Gelegentlich kommen einen auch Hot Chip in den Sinn. Hierbei allerdings nicht für deren Schmissigkeit, sondern für die Kunstfertigkeit, den Songs einen Hauch abseitig Schräges zu verpassen. Größter Schwachpunkt auf Changing Days ist vermutlich der Gesang des gebürtigen Dubliners. Denn dieser wirkt durchaus ein wenig beliebig und ausdruckslos. Doch ist das eher Gejammer auf hohem Niveau. &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.perm-vac.com/artists/mano-le-tough/&quot; title=&quot;http://www.perm-vac.com/artists/mano-le-tough/&quot;&gt;http://www.perm-vac.com/artists/mano-le-tough/&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 24 Feb 2013 15:51:12 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://echoes-online.de/blog/index.php?/archives/983-guid.html</guid>
    <creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.5/deed.de</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Yes Sir Boss - Desperation State</title>
    <link>http://echoes-online.de/blog/index.php?/archives/982-Yes-Sir-Boss-Desperation-State.html</link>
            <category>Tonträger</category>
    
    <comments>http://echoes-online.de/blog/index.php?/archives/982-Yes-Sir-Boss-Desperation-State.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://echoes-online.de/blog/wfwcomment.php?cid=982</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://echoes-online.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=982</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Steffen Greiner)</author>
    <content:encoded>
    &lt;!-- s9ymdb:1483 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;100&quot; height=&quot;89&quot; src=&quot;http://echoes-online.de/blog/uploads/yes_sir_boss_cover.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;strong&gt;Label:&lt;/strong&gt; Stone&#039;d Records&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Joss Stone ist, das mal vorweg, noch immer eine aussichtsreiche Kandidatin, dereinst für unsere Generation die Piaf zu machen, sprich: Wenn das Leben mit ein paar Schicksalsschlägen, die man niemandem wünschen wird, mit Drogen, Liebe, Hass und unverhofften Zufällen ihre seit zehn Jahren nervende &#039;Das süße blonde Mädchen mit der rabenschwarzen Stimme&#039;-Erzählung doch noch heftig wegätzen sollte, dann stehen ihre Chancen allerbestens, in vierzig Jahren ein Comeback von tragischer Größe und Erhabenheit veranstalten zu können. Ich mag Joss Stone nicht unbedingt, aber ein &lt;em&gt;Je Ne Regrette Rien&lt;/em&gt; hätte ihre Stimme auf jeden Fall verdient. Vorerst reüssiert sie mit Stoned Records (zugegebenermaßen: &lt;em&gt;Das&lt;/em&gt; hätte die Piaf anders gemacht) als Label-Chefin und präsentiert mit &lt;a href=&quot;http://www.yessirboss.com/&quot;&gt;Yes Sir Boss&lt;/a&gt; ihr erstes Signing  bei dessen Debüt sie auch gleich als Gastsängerin mitmischt. So: Damit ist der Diskursrahmen abgesteckt, innerhalb dessen sich die Musik (und auch diese Plattenkritik) bewegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yes Sir Boss ist ein Sextett aus England, das auf &lt;em&gt;Desperation State&lt;/em&gt; mit ziemlich allen besseren Popspielarten, die man mit Bläsern so veranstalten kann, herumjongliert, als würden die sechs einen geheimen Ort kennen, wo alle Musik aller Zeiten immer allen zugäng  &quot;Moment&quot;, fragt da eine Gewitzte über die Schulter,  &quot;soll dein Sarkasmus etwa ausdrücken, eine solche Mischung vermeintlich disparater Stile hätte heute gar kein Überraschungspotenzial mehr!?&quot; Na, vielleicht so etwas. Den Ska jedenfalls kann sich, wer das Cover anschaut, ohnehin denken, hinzu kommen Soul, Reggae, Funk, Indie-Pop, Dengel-Rock, TexMex, südosteuropäische Folklore, lustvoll hollywoodisierte balkanische Schwermut, zugleich infektiös auf Tanzbarkeit hochgejazzt. Alles dabei! Und alles von sehr okayen Songs zusammengehalten, die genau das tun, was sie sollen: Temperaturen und Geschwindigkeiten hoch- und runterschrauben und die Feier befeuern. So wird das ein oder andere hier doch zum Killer  Filler gibt es, sobald man tanzt, ja eh nicht mehr. Und Spaß macht diese Musik wirklich, von den ersten Klängen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Desperation State&lt;/em&gt; zeigt nichts Weltbewegendes, keine Befriedigung der Lust am bisher Ungehörten oder der schier unfasbaren Ästhetik des Knapp-Vorbei, aber eine neue Band für alle mittelstädtischen soziokulturellen Zentren und den zweiten Nachmittag auf der Fusion - und &lt;em&gt;at the end of the day&lt;/em&gt;, wenn der Morgen graut, bin ich doch auch manchertags froh, wenn nicht etwa etwas von Heterotic oder &lt;a href=&quot;http://echoes-online.de/blog/index.php?/archives/984-Field-Rotation-Fatalist-The-Repetition-of-History.html&quot;&gt;Field Rotation&lt;/a&gt;, die ich demnächst hier besprechen werde, in der Anlage liegt, sondern eine solche eben durchaus feine Platte einer sympathischen Band. Es ist einfach Rockmusik, denke ich dann, zucke mit der Schulter, zucke mit den Beinen und mache mir nicht mehr die Mühe, mich selbst eines Besseren zu belehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://echoes-online.de/blog/index.php?/archives/982-Yes-Sir-Boss-Desperation-State.html#extended&quot;&gt;&quot;Yes Sir Boss - Desperation State&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 19 Feb 2013 00:03:15 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://echoes-online.de/blog/index.php?/archives/982-guid.html</guid>
    <creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.5/deed.de</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Pissed Jeans - Honeys</title>
    <link>http://echoes-online.de/blog/index.php?/archives/981-Pissed-Jeans-Honeys.html</link>
            <category>Tonträger</category>
    
    <comments>http://echoes-online.de/blog/index.php?/archives/981-Pissed-Jeans-Honeys.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://echoes-online.de/blog/wfwcomment.php?cid=981</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://echoes-online.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=981</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Steffen Greiner)</author>
    <content:encoded>
    &lt;!-- s9ymdb:1482 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;100&quot; height=&quot;100&quot; src=&quot;http://echoes-online.de/blog/uploads/PissedJeans.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;strong&gt;Label:&lt;/strong&gt; Sub Pop&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeans in Rock: Wenns nicht der Freewheelin Bob ist, ists der dicke Schwanz (&lt;em&gt;Sticky Fingers&lt;/em&gt;, The Rolling Stones, 1971), der &lt;em&gt;tight ass&lt;/em&gt; unter engen Denim, ists Cobains reingefetztes Loch überm Knie. Ich weiß nicht, was die &lt;a href=&quot;http://www.whitedenim.com/pissedjeans/&quot;&gt;Pissed Jeans&lt;/a&gt; so anhaben (oder wie wahrhaftige angepisste Jeans so aussehen), aber sie fügen der Reihe ein notwendig schlecht gelauntes Element hinzu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf &lt;em&gt;Honeys&lt;/em&gt;, dem Nachfolgealbum des hochgelobten &lt;em&gt;King of Jeans&lt;/em&gt; (2009) ballern sie gleich los mit &lt;em&gt;Bathroom Laughter&lt;/em&gt;, erteilen dann einem auf &lt;em&gt;creepy&lt;/em&gt; Art verzweifelten &lt;em&gt;Chain Worker&lt;/em&gt; das Wort. Es klingt: Dissonant. Noisy dräuend. Schon nach dem Einstieg tritt in aller Deutlichkeit zu Tage, was Mr. Matt Korvette (voc) im &lt;a href=&quot;http://www.spin.com/articles/pissed-jeans-come-full-circle-on-new-album-honeys&quot;&gt;Interview mit SPIN&lt;/a&gt; andeutete. Dass es nicht mehr um die im Punk und Hardcore üblichen Adoleszenz-Sorgen ginge, um  &lt;em&gt;teenage&lt;/em&gt; Pespektiven auf die Welt, dass das aber nicht bedeute, dass die Themen gemäßigt sein würden: &lt;em&gt;Now it&#039;s all adult angst&lt;/em&gt;. Und wie, und wie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht muss man wie Korvette einen Brotjob wie  ernsthaft!  Schadensregulierer haben, um unpeinlich Projektmanagern den Tod an den Hals zu wünschen. Die Musik ist BRACHIAL, dabei absolut &lt;em&gt;striking&lt;/em&gt;, auf Augenhöhe mit den Soundvorbildern im California-Hardcore der frühen Achtziger. Aber wie sie deren Wut, die in den besten Fällen ja auch mit trockenem Humor ausgestattet ist, auf heutige Umstände übertragen, ohne sie (Falle Nummer eins) ironisch zu verbrämen, oder (Falle Nummer zwei) in der hermetischen gegenwärtigen Hardcore-Szene aufgehen zu lassen; wie sie ihren Anschluss finden an einen breiteren Pop-Diskurs, ohne musikalisch Zugeständnisse in Richtung Zugänglichkeit zu machen  das ist hier das eigentlich Bemerkenswerte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, die Pissed Jeans sind trotz klarer Bezüge sicher nicht die im Schlusssong besungenen &lt;em&gt;teenage adults / frozen in time&lt;/em&gt;, aber die Unsicherheit, WAS sie denn sind  oder war es einfach die produktive Frustration darüber, WIE sie sind (&lt;em&gt;Male Gaze&lt;/em&gt;!), welche Gesellschaft sich entwickelt hat und gerade entwickelt  hat hier zu einem bitter zubeißenden, horrorlauten, schroffen Brocken von einem Album geführt.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 06 Feb 2013 00:25:55 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://echoes-online.de/blog/index.php?/archives/981-guid.html</guid>
    <creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.5/deed.de</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>The Ruby Suns - Christopher</title>
    <link>http://echoes-online.de/blog/index.php?/archives/979-The-Ruby-Suns-Christopher.html</link>
            <category>Tonträger</category>
    
    <comments>http://echoes-online.de/blog/index.php?/archives/979-The-Ruby-Suns-Christopher.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://echoes-online.de/blog/wfwcomment.php?cid=979</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://echoes-online.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=979</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Steffen Greiner)</author>
    <content:encoded>
    &lt;!-- s9ymdb:1479 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;100&quot; height=&quot;100&quot; src=&quot;http://echoes-online.de/blog/uploads/rubysuns.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;strong&gt;Label:&lt;/strong&gt; Memphis Industries&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein junger schöner androgyner Mann schaut sehnend ins Nichts  das kennt man doch, von Antony &amp;amp; The Johnsons&#039; EP &lt;em&gt;Hope Theres Someone&lt;/em&gt; (2005) oder, identisch beinahe, von &lt;em&gt;A Book of Songs for Anne Marie&lt;/em&gt; (2010) von Baby Dee, und dass nun eben The Ruby Suns sich des Motivs annehmen, scheint naheliegend, bzw.: not. Statt schwerer, queerer Kunstliedmusik waren die doch bislang eher: allenfalls verquer, quitschebunt wie die Krabbelgruppe vom Kinderladen nebenan und ganz großartig darin, den 11-Uhr-morgens-Sonnenschein in psychedelischen Überkandidel-Pop zu verwandeln. Eine Sonntagmorgen-Version von Animal Collective gewissermaßen. Und auch mit &lt;em&gt;Christopher&lt;/em&gt;  der sich von seinen Motiv-Geschwistern mit seiner Farbpracht dann doch gewaltig unterscheidet  dürfte eher getanzt denn kontempliert werden. Dass andere sowas besser hinkriegen, sollte klar sein. Dass dieses Album nicht das Beste der Neuseeländer ist, war ebenfalls bereits überall zu lesen. Aber schlecht, das ist es gewiss nicht. &lt;em&gt;Christopher&lt;/em&gt; ist ein vergnügtes, discobeatiges und sehr straight hochproduziertes Euro-Trash-POP-Album geworden, dass da hinlugt und zulangt, wo man sich nur die Finger verbrennen kann, in den geschmackvolleren Touri-Dissen der Lonely-Planet-Paradiese dieser Welt. Selten geht das gut, manchmal scheint es gut zu gehen, fängt dann aber allzu rasch doch noch an, &lt;em&gt;cheesy&lt;/em&gt; zu riechen  &lt;em&gt;Gossamer&lt;/em&gt; von Passion Pit sei hier genannt, deren Sound kommt dem neuen der Ruby Suns schon ziemlich nahe. &lt;em&gt;Christopher&lt;/em&gt; liegt da irgendwo in der Mitte. Kein Meilenstein, nichts von Bestand, aber wer aufhört, darüber enttäuscht zu sein, dass die Band um Ryan McPhun kein neues &lt;em&gt;Sea Lion&lt;/em&gt; aufgenommen hat, der_die wird mit dem vierten Album der Ruby Suns eine ganze Weile Spaß haben. Meistens denke ich, man sollte mehr von Pop erwarten. Manchmal aber bin ich auch einfach froh, wenn &#039;er&#039; das das ein oder andere Mal überhaupt noch hinkriegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://echoes-online.de/blog/index.php?/archives/979-The-Ruby-Suns-Christopher.html#extended&quot;&gt;&quot;The Ruby Suns - Christopher&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 01 Feb 2013 01:18:49 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://echoes-online.de/blog/index.php?/archives/979-guid.html</guid>
    <creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.5/deed.de</creativeCommons:license>
</item>

</channel>
</rss>