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    <title>echoes-online.de - oder so</title>
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    <pubDate>Sun, 24 Mar 2013 11:46:48 GMT</pubDate>

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    <title>ReBEAT I: David Hasselhoff, Andrea Schroeder, Colt Silvers, Sycamore Age, Jorge Mario Bergoglio</title>
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    <author>nospam@example.com (Steffen Greiner)</author>
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    Nachdem ich im Laufe der letzten Monate mich hier von Tief zu Tief geschleppt habe, nun ein neuer Ansatz: &lt;em&gt;ReBEAT&lt;/em&gt;, ein doofer Name, zugegeben, aber sinnvoll, bezieht er sich doch auf eine Art, über Musik zu reden, wie sie in den 1970er und 1980er Jahren im Warholschen &lt;em&gt;Interview &lt;/em&gt;der hierzulande unbekannte, aber grandiose Dandy Glenn O&#039;Brien etabliert hat. Seine &lt;em&gt;BEAT&lt;/em&gt;-Kolumnen waren ein Ort radikaler Subjektivität, an dem einige großformatige Seiten lang Gossip, Tagebucheinträge, Poptheorie, runtergekloppte Plasttenkritik und detaillierte Analyse einträchtig nebeneinander existierten und etwas sehr tolles, spannendes Neues zum Leuchten brachten. O&#039;Brien hat damit im Grunde durchaus die Struktur des Blogs vorweggenommen  so gesehen ist, wenn ich nun wieder in die Printstruktur zurückkehre, weg vom Rhizom, Fragment, hin zum fragmentierten, rhizomatischen Gesamttext, das auch eine Reflexion über die Bedingungen des Online-Schreibens. Und alles mögliche andere. Vor allem natürlich meiner Lust geschuldet, anders zu schreiben, weg von der Fließbandkritik, hin zum Zeitgeist. Das soll nicht die Einzelkritik ersetzen, die mag ich auch sehr gerne, aber ergänzen. Und Platz schaffen für den vielen Schrott auch, den ich unverlangt zugesandt kriege und den ich nie besprechen würde, weil es zuviel Aufmerksamkeit und Arbeit wäre und der hier in zehn Zeilen gut weggerockt werden kann. Und so weiter. Ich weiß nicht, wie gelungen das ist, auch ich muss mich neu daran gewöhnen. Über Kommentare würde ich mich sehr freuen. Merci.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun also, zum ersten Mal und von nun an wöchentlich: &lt;em&gt;ReBEAT&lt;/em&gt;, heute mit: David Hasselhoff an der Berliner East Side Gallery, Andrea Schroeders Single &lt;em&gt;Helden&lt;/em&gt;, neuen Alben von den Colt Silvers und Sycamore Age und, natürlich: den Kardinälen Ratzinger und Bergoglio.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://echoes-online.de/blog/index.php?/archives/990-ReBEAT-I-David-Hasselhoff,-Andrea-Schroeder,-Colt-Silvers,-Sycamore-Age,-Jorge-Mario-Bergoglio.html#extended&quot;&gt;&quot;ReBEAT I: David Hasselhoff, Andrea Schroeder, Colt Silvers, Sycamore Age, Jorge Mario Bergoglio&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Fri, 22 Mar 2013 16:11:21 +0100</pubDate>
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    <title>Alben des Jahres - Steffen</title>
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    <author>nospam@example.com (Steffen Greiner)</author>
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    Die &lt;em&gt;spex&lt;/em&gt; hat oft genug unrecht, wirklich widersprechen kann man Chefredakteur Groß aber nicht, wenn er im Editorial der aktuellen, der Jahresrückblick-Ausgabe, dem Jahr 2012 hinterherschickt, ein &quot;seltsames Jahr mit wenigen Höhepunkten, weder kulturell noch anderswo&quot; gewesen zu sein. Ein Jahr, möchte ich ergänzen, ohne Ikone, ohne einschneidendes, Generationen prägendes Ereignis, ein Jahr, bei dem selbst Fußball und Olympia, sonst verlässliche Joker der posthistorischen Notwendigkeit zum simulierten Geschehen, gnadenlos egal waren. 2012 war der Geschichte enthoben, ein Passagen-Jahr, ganz sicher. Wenn es irgendwo zu seinem Sinn finden konnte, dann allenfalls im &#039;Wütend schritt ich voran&#039;, wie es Goetz&#039; &lt;em&gt;Johann Holtrop&lt;/em&gt; via Buchrücken auf den Weg gegeben war. Wütend schritt ich voran, das trifft das Gefühl, die Ahnung: Wohin nun zu schreiten ist, wer weiß, wird dieses neue Jahr vielleicht schon zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Musikalisch: Dito. Sehr viel Gutes, kein Album jedoch, das einmal als Stellvertreter für Sound und Gefühl dieses Jahres stehen könnte, nichts, was die Wahrnehmung des Pop-Jahres dominiert hätte. Die Abwesenheit klanghegemonialer Strömungen, die früher Musik und Zeit und Wahrnehmung fest verschmolzen, ist nicht einmal mehr der Rede wert. Interessant, wie sich das alles gewandelt hat, in den letzten sieben, acht Jahren; wie wir uns darauf einlassen konnten. Das spricht nicht zuletzt auch für uns, als Konsument_innen wie als über Pop Sprechende. Narrationen verschwinden, Musik tritt in Erscheinung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:1470 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;100&quot; height=&quot;100&quot; src=&quot;http://echoes-online.de/blog/uploads/peakinglights.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;Wirklich auf ein paar Alben beschränkt, auf Alben, die also ein bisschen aus dem Strom guter Musik herausgestochen sind, würde ich mich für diese vier entscheiden; vier deshalb, weil da klar ist, das noch was fehlt. Und das liegt daran, dass einige Bestenlistenfavoriten noch nicht in meinem Musikstübchen gelandet sind: Tame Impala, Grizzly Bear etwa. Oder auch daran, dass eine meiner liebsten Platten des Jahres schon letztes Jahr ihre Veröffentlichung feiern konnte: &lt;em&gt;936 &lt;/em&gt;von den &lt;strong&gt;Peaking Lights&lt;/strong&gt; erschien im November 2011. Damals wollte ich unbedingt, dass mir dieses Album gefällt, aber irgendwie zogen die online verfügbaren Tracks nie an den richtigen Synapsen. Nicht, dass ich die Musik schlecht gefunden hätte  das die Peaking Lights einen Ansatz in ihrer Musik hatten, der sie ganz und gar großartig machte, das war mir bewusst, aber eben auch, dass ich nicht wirklich einen Zugang dazu finden konnte. Bis zum Lüften Festival in Frankfurt. Was die beiden dort am Nachmittag vor kaum dreistelligen Publikum bauten, wie sie Loopings schlugen, die Körper besitzen und Tiefe, Sounds, die Hirne erschüttern, grelle Klangfarben, verwaschene Erinnerungen, das war psychotisch genial. Der Rest war Formsache, Album gekauft, glücklich geworden, Sommer gerettet: &lt;em&gt;All the sun that shines / Shines for you&lt;/em&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:1472 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;100&quot; height=&quot;100&quot; src=&quot;http://echoes-online.de/blog/uploads/DPs_SwingLoMagellanCOVER.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;Überhaupt: Der Sommer brachte die tollsten Alben dieses Jahr. Die &lt;strong&gt;Dirty Projectors&lt;/strong&gt; etwa, deren &lt;em&gt;Swing Lo Magellan&lt;/em&gt; die am wahnsinnigsten perfekt ausbalancierte Wundertütenmusik darstellt, die je zu hören war. Zwanzig Stile, Einflüsse, Melodien pro Beat, und all das gleichzeitig gleichberechtigt nebeneinander, bis sich dies schließlich fügt zu etwas grandios Hörbaren, gar Eingängigen. Höhepunkt der absurden Veranstaltung: Das schönste Liebeslied des Jahres, &lt;em&gt;Impregnable Question&lt;/em&gt;. Selbst das hat noch seinen Platz gefunden. Wow. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:1469 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;100&quot; height=&quot;87&quot; src=&quot;http://echoes-online.de/blog/uploads/kofelgschroa.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;Waren die Dirty Projectors schon lange fällig, aus ihrem Nischendasein herauszustoßen, kamen &lt;strong&gt;Kofelgschroa&lt;/strong&gt; aus dem Nichts. Nicht einmal nur, was den Popdiskurs angeht, sondern auch in echt  eine baierisch singende, balkanisch fremd sich anfühlende Blasmusikkapelle aus Oberammergau, die 2012 das für die Provinz in aller Herzen gemacht haben, was im letzten Jahr Ja, Panik für das Berlin in allen Köpfen war. Mehr dazu bald an anderer Stelle, die Diskursmaschine rollt noch aus, und wer sich nicht auf die einlassen mag, sollte dennoch einmal reinhören, in den sehnsüchtigen, lebensnahen, dadaistischen beißenden Sound des selbstbetitelten Debüts. Anspieltipps: &lt;em&gt;I sog Ned&lt;/em&gt;, &lt;em&gt;Eintagesseminar&lt;/em&gt;, &lt;em&gt;Schlaflied&lt;/em&gt;, &lt;em&gt;Sofia&lt;/em&gt;, &lt;em&gt;Die Wäsche&lt;/em&gt;, das sind schon einige. Insbesondere das letztere: &lt;em&gt;Die Wäsche&lt;/em&gt;! Wie konnte eine Welt nur so lange ohne dieses Lied auskommen!?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:1471 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;100&quot; height=&quot;100&quot; src=&quot;http://echoes-online.de/blog/uploads/soapskin.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;Alpen auch beim nächsten Album das zweifelhafte Stichwort: &lt;strong&gt;Soap &amp;amp; Skin&lt;/strong&gt;, &lt;em&gt;Narrow&lt;/em&gt;. Meine Liebeserklärung an Anja Plaschg liegt ja schon ein bisschen zurück und muss nicht noch einmal wiederholt werden, wohl aber noch einmal explizit darauf hingewiesen werden, dass, unabhängig davon, was noch in ihrer Laufbahn geschehen und wie hoch dieses Zwischen-, dieses Mini-Album einmal gehandelt werden mag, hier einige heftige Schläge in die Magengrube zu finden sind, Musik, die dein Herz eiskalt umklammert, dir die Luft abdrückt, wenn du nicht aufpasst. Vor allem &lt;em&gt;Vater&lt;/em&gt;, gewidmet dem ihren, der im letzten Jahr verstarb. Da steckt soviel Trauer und Wut und Verzweiflung in der Tonspur, dass man beinahe Kotzen muss, um noch einmal erlöst zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:1468 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;100&quot; height=&quot;100&quot; src=&quot;http://echoes-online.de/blog/uploads/beachhouse.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;Zuletzt war es dann wahrscheinlich &lt;strong&gt;Beach House&lt;/strong&gt;, die es knapp in diese Liga geschafft haben. Auch wohl sogar deswegen, weil Andreas Borcholte mit seiner Kritik bei SpOn die einzige Musikbesprechung des Jahres geschrieben hat, die mir wirklich im Gedächtnis geblieben ist. Die einzige. Was war denn da los? Und: Wird das nochmal besser? Und was können wir bescheidenen drei, vier hier bei e)) oder sonst wo tun, noch einmal eine Sprache zu finden für Musik, die ankommt, gerne auch als Baseballschläger oder als kitzelnde Gänsefeder!? Schade, das; Borcholte jedenfalls hat immerhin provoziert, als er &lt;em&gt;Bloom&lt;/em&gt; in nachvollziehbarer Weise als knapp überdurchschnittliches Album besprach, den Kult um die Band aber herrlich verriss: &quot;Denn degradiert zum Wohlfühl-Soundtrack für Rumhänge-Stunden im Mauer- oder Wohlerspark, liefern Beach House nurmehr die Konsensmusik für die Bionade-Bohemien in den Szenekiezen spätkapitalistischer West-Großstädte. Und nach den sicher bald ausverkauften Konzerten sind dann alle wieder total beseelt. Aber wovon genau? Von sich selbst, wie immer. Beach House spielen eigentlich die angemessen erschreckende Musik für eine Gesellschaft, die mit dem Champagnerglas in der Hand über dem Abgrund balanciert []. Schade nur, dass sie so nicht wahrgenommen werden wird.&quot; Nun, vielleicht ja: von mir schon. Maße ich mir einmal an. Das letzte Stück, &lt;em&gt;Irene&lt;/em&gt;, wiederholt immer wieder bloß eine Zeile: &lt;em&gt;Its a strange paradise&lt;/em&gt;. Treffender hätte man die ganze wundervolle Scheiße nicht auf den Punkt bringen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darunter passen noch die besten Songs des Jahres, jene jedenfalls, die nicht auf einer dieser Platten stecken. Geordnet: Grob chronologisch, als da wären: SoKo  People Always Look Better In the Sun; Die Sterne  Ich weigere mich aufzugeben; Black Seeds  Dust And Dirt; Die Türen  Pop ist tot; Julia Holter  Marienbad; Allo Darlin  My Sweet Friend; Ponyboy &amp;amp; Lovely Jeanny  Girl; Best Coast  How They Want Me to Be; Grimes  Genesis; Crocodiles  No Black Clouds For Dee Dee; Sweet Lights  You Wont Be There; Van Dyke Parks  Love Is the Answer; Totally Enormous Extinct Dinosaurs  Stronger; Animal Collective  Todays Supernatural; Passion Pit  Carried Away; Wild Nothing  Nocturne; Die Heiterkeit  Alles ist so neu und aufregend; Ariel Pink Haunted Graffiti  Kinski Assassin; Locas in Love  Wenn du wirklich wissen willst; Phantom Ghost  Smashing New York Times; The XX  Angels; Flowerpornoes  Land; Swans  Lunacy.&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Wed, 02 Jan 2013 13:10:01 +0100</pubDate>
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    <title>Happy July (War Is Over). Klitschko - Haye, RTL, 2. 7. 2011</title>
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    <author>nospam@example.com (Steffen Greiner)</author>
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    Um 23:02 ist David Haye Gott. Gott, oder jedenfalls so göttlich wie einer dieser anderen, deren Namen sowieso in der Luft liegen, Ali, Frazier, wer auch immer rausgeholt wird, wenn Größe suggeriert werden soll, dabei findet der Kampf in &lt;em&gt;rainy&lt;/em&gt; Hamburg statt, die Kulisse, die sich doch bitte niemand vorstellen sollte, vor den Kabinen, mit Statisten-Hemdchen, die in Zeitlupe Sandsäcke fressen; ein England, wie es sich chinesische Shanzai-Architekten nicht schlimmer ausdenken könnten, und Hamburg, vor Klitschkos Raum, die Landungsbrücken in Pappmaché, ein Trauerspiel, und Haye, der diese ganzen drei Minuten länger drin bleibt, als die Grenzen der Show es erlauben würden, die vorsehen, dass er länger bleibt, der kurz die Planung sprengt, Henry Maske unten im Publikum: ganz aufgelöst. Henry Maske ist ebenso Teil der Pappmaché-Kulisse wie der unsäglich lispelnde Mike Tyson, an dessen Denkmal-Status außerhalb des Rings nichts mehr erinnert. Lennox Lewis wartet vor der Kabine von David Haye, und der kommt nicht. Er wird kommen, er wird zu spät kommen, das ist doch klar, aber in einer dieser Minuten bricht kurz ein Gefühl von echter Ratlosigkeit ein, ein Bruch in der Show, der grinsende Lewis, der dann doch anfängt, sich blöd zu fühlen und auf seinen Fußballen wippt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist &lt;em&gt;The War&lt;/em&gt;, sagt RTL, es ist der wichtigste Kampf seit Jahren, sagt das Feuilleton, einer dieser Kämpfe, die einsickern könnten in die kulturindustrielle Kollektiverinnerung. Der kleine David Haye, der den großen Walujew geschlagen hat, den, den keiner haben wollte, der Freak in einer Freakshow, die mehr und mehr ent-Halbwelt-licht und ver-Sport-et wurde. Die abgerissenen Köpfe der Klitschkos wären ja geschmacklos wie platt, wäre Klitschko nicht so verdammt ungelenk im Spiel mit dem Gegner, dass jeder Provokateur wirken muss wie die Widerkunft Muhammad Alis. Das einzige, was er vor Wochen rausgehauen hat: Haye sei eine Prinzessin, dazu dieses affige Fliegenwegwedeln beim Wiegen, eine arme Geschichte. Was Klitschko nicht versteht, was auch offensichtlich dieses diskurs-blöde Land nicht versteht, ist aber, dass es eben nicht um den lucky oder den erarbeiteten Punch im Ring geht, sondern um die Inszenierung eines Duells. Boxen ist nicht Fußball, die Wahrheit liegt nicht auf dem Platz. Wenn keiner der beiden Kontrahenten kurz vor dem Hirntod, mit herausquellenden Augen und blutigem Gesicht auf dem Boden liegt, ist es ohnehin ein Glücksspiel, wen die Ringrichter nach zwölf Runden vorne sehen. Boxen funktioniert diskursiv nicht als Sport. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Boxen fehlt nicht der neue Ali, dem Boxen fehlt der neue Hemingway, der neue Hunter S. Thompson. Auch das fiel gestern auf: Die absichtliche Unfähigkeit der Sprache der Fernsehshow zur Körperlichkeit und zum Majestätischen, Faschistoiden. Obschon der Modus vertraut war, wie dieser Kampf zu inszenieren sei, wirkte er aufgepfropft, wie ein Ritual ohne Hexenmeister, ohne eine Stimme, die lenkt. Zwei der besten Boxer dieser Tage treten gegeneinander an, und es entsteht kein Mehr, kein Darüberhinaus. Thompson konnte vor kaum zehn Jahren noch schreiben vom Boxen als Brot und Spiele in Zeiten des Irakkriegs und anmerken: Nur ohne das Brot. Ich muss heute dazu anmerken: Auch ohne das Spiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;The War&lt;/em&gt; aber ist nicht &lt;em&gt;The War&lt;/em&gt;, weil ein als übermächtig sich gezeichnet sehender Wladimir Klitschko auf den relevantesten Widersacher seit Urzeiten trifft, sondern, weil hier bürgerliche Dichotomien und böseste spießbürgerliche Instinkte sich in Gestalt realer Körpern bekriegen. Auch wenn es niemand sagt, genau darum geht es hier: Ost gegen West, klein gegen groß, Schwarz gegen Weiß, Emotion gegen Technik, Brillanz gegen Arbeit, Anarchie gegen Akademie; kurz: Das 20. Jahrhundert feierte gestern in Hamburg seine eklige, lustvolle letzte Totenmesse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es passte dann gut zu diesem Kampf, dass am Ende, nach zwölf langweiligen Runden, in denen allenfalls ein deckungsloses Grinsen Hayes für Erregung sorgte, beide Gegner die Arme in die Luft reckten. Interessiert es irgendjemand, wie der Kampf ausging? Da war sie wieder, die zuvor kurz ausgesetzte Indifferenz, die völlige Austauschbarkeit und Beliebigkeit, die ebenso Freiheit ist wie zum Verzweifeln. Nicht nur der Krieg ist unspektakulär zu Ende gegangen gestern, es wurde auch jeder breitgekloppten Nase klar: &lt;em&gt;those modern days - they&#039;re over&lt;/em&gt;. 
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    <pubDate>Sun, 03 Jul 2011 15:40:07 +0200</pubDate>
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    <title>Vor dem neuen Strokes-Album</title>
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    <author>nospam@example.com (Steffen Greiner)</author>
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    &lt;!-- s9ymdb:1357 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;100&quot; height=&quot;100&quot; src=&quot;http://echoes-online.de/blog/uploads/strokes-angles.serendipityThumb.&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;Am Freitag in der Woche nach dieser Woche, in einer Woche also, erscheint das neue Album der Strokes, gute fünf Jahre nach &lt;em&gt;First Impressions of Earth&lt;/em&gt;. Das Warten hat damit natürlich kein Ende, denn das Warten hat nie ein Ende und sollte mein Warten am nächsten Freitag wirklich mit dem Erscheinen eines Strokes-Albums enden, wäre ich sehr enttäuscht. Dann hätte ich mir einige Tränen und schlaflosen Nächte sparen können. Trotzdem: Es ist etwas besonderes. Mehr noch als Radioheads &lt;em&gt;King of Limbs&lt;/em&gt;, vor wenigen Wochen veröffentlicht, das einfach kein Ereignis wurde, nicht, weil es schlecht sein mag, was ich nicht beurteilen kann, sondern, weil diese unsere Zeit keine Radiohead-Alben zu kulturellen Ereignissen werden lässt - was halbwegs erstaunt, galt doch &lt;em&gt;In Rainbows&lt;/em&gt; als letzte Kulturrevolution in der diesen Namen mittlerweile eher zu Unrecht tragenden sogenannten &quot;Musikindustrie&quot;. &lt;em&gt;Angles&lt;/em&gt; also, vierte Langspielschallplatte der The Strokes, 18. März 2011. Ich freu mich, und das hat Gründe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst ist da freilich, wie so oft, pure Angst. Angst vor Musik ist, glaube ich, weiter verbreitet, als man so denkt, die Sorge, ob die neuen zehn, elf, zwölf Glückspillen genauso lange halten, genauso bunte Farben malen, genauso schwammig sind, dass sie genausoviele, noch viel mehr Emotionen, Erinnerungen aufnehmen können und irgendwann davon zu handeln beginnen, wie das so war, als wir uns kennengelernt haben, der Nachmittag, als du so fertig warst, so verdammt fertig, dass dein Gesicht irgendwie nach unten gerutscht ist, Erinnerungen an Orangina und Lakritzschnaps, an all die Abende und die Morgen, an soviel, dass es zuviel sein könnte für so neue Musik, so frisch, so zart und unschuldig  hältst du mein komisches Leben aus, fragt man manchmal heimlich diese Musik  und von der Angst, dass das neue Album einfach schlechter sein könnte, weil die letzten zwei Jahre einfach keine halbwegs gute Gitarrenlinie eingefallen ist, weil der eine Song so erfolgreich war, dass die ihn gleich fünfmal nachspielen und dabei nie so gut wie beim ersten, dass die, die Band also, gar dieser bescheuerten, von irgendwelchen drittklassigen Popjournalisten befeuerten Zwangshandlung erlegen sind, sich nochmal &quot;neu zu erfinden&quot;, was leider, wie festzustellen war, meistens nur heißt, ein paar schlechte Beats drunterzubasteln der Sorte, die gute Popmusik ja auch wirklich nötig hat wie einen Kropf, davon war ja noch gar keine Rede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt also gute Gründe, Angst zu haben vor &lt;em&gt;Angles&lt;/em&gt;. Wenn man Musik hört, wie ich Musik höre, also extrem abhängig davon, wie man sich gerade fühlt, weil der erste Moment, wo man ein neues Stück Musik hört, sich ja auch ein bisschen einbrennt in dessen Refraine, auf ewig unter dieser Bridge fließt, wenn man also, sagen wir, zwischen Februar und eben jetzt keine Minute hatte, die es wert gewesen wäre, mit einem neuen Strokes-Song beehrt zu werden, dann bringt es auch herzlich wenig, dass die Single &lt;em&gt;&lt;a href=&quot;http://www.dailymotion.com/video/xhbr04_the-strokes-under-cover-of-darkness_music#from=embediframe&amp;amp;start=5&quot;&gt;Under Cover of Darkness&lt;/a&gt;&lt;/em&gt; (und wohl das halbe Album) seit ewig schon zu hören ist. Dann liest man stattdessen und stellt sich das Vergnügen vor. Jepp, das ist nerdig und, seien wir ehrlich, eine ziemliche Überschätzung der Strokes. Zum Idealtypus des Pophörers, oder besser, zum Ideal des POP als diskursive Konstellation gehört doch gerade das nervöse Aufreissen der Plastikfolie (idealiter: dieses weichere, dehnbare Zeug, was um die Vinylplatte drum ist, oder noch besser, noch POPiger: gar keine Folie, schließlich kostet diese neue Single der Beatles, kennst du die, voll schnafte sind die!, ja nur ein paar Cent und ist kein sonderlich versiegelungswürdiges Gut), das nervöse Zittern beim Auflegen auf den Plattenteller oder beim Zumachen des CD-Faches, natürlich kniet man vor der Anlage, man kniet immer vor der Anlage, bis es dann losgeht, dann schießt es einem in die Glieder, die Haare stellen sich auf, und dann dieses grenzdebile Grinsen    oder man liest eben Walter W. Wacht c/o &lt;a href=&quot;http://www.spex.de/2011/03/02/das-neue-musikvideo-zu-under-cover-of-darkness-von-the-strokes/&quot;&gt;spex.de&lt;/a&gt;: &quot;Schon beim ersten Hören von Angles [] stellt man fest, dass [die Strokes, SG] deutlich mehr an Leidenschaft und Ideen in Sachen Songwriting gewonnen als verloren haben.&quot; Es mag überraschen, aber mir stehen die Haare etwas zu Berge. Nicht, dass sich mein Zimmer dreht, aber  na, nur ein bisschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei sind die Strokes ja nun tatsächlich keine Band, die es verdient hätte, 2011 in den Genuss zu kommen, von mir in so einer Weise besprochen zu werden. Das letzte Album war eher mau - zumindest in der Kollektiverinnerung, das konnte nämlich schon was. &lt;em&gt;Heart in a Cage&lt;/em&gt; etwa, eine brandstiftende wasted-youth-Hymne, die dadurch nicht schlechter wird, dass die Strokes es tausendmal besser konnten, damals auf, ach, ihr wisst doch wo, und auch nicht dadurch, dass der Herbst 2005 seine wasted-youth-Hymne schon lange gefunden hatte im meta-menschlichen &lt;em&gt;Fuck Forever&lt;/em&gt; des großen &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-65638-6.html&quot;&gt;Historien-Schmonzetteurs&lt;/a&gt; Doherty. 2006, bei meiner Strokes-Premiere auf dem Southside-Festival, wirkten die Herren entsprechend wie die zu jung zu uncool gewordenen kleinen Brüder von Oasis, und dass Julian Casablancas beim Hurricane tags darauf eine Kamera zerschmetterte, begründete der beste Sänger der Nuller nicht, wie es sich gefälligst gehört, mit inneren Zwängen, Wut oder bürgerlichen Fesseln, sondern mit einem zu kurzen Mikrophon-Kabel, das ihm bei der perfekten Interpretation seines hochkomplexen Oevres hinderlich gewesen sei, obschon die Vermutung im Raume stehen sollte, dass hier jemand eben nicht darauf klar kam, als Stilikone teure T-Shirts verkaufen zu lassen, wo hinten ein stilisiertes Flugzeug Tourdaten, vorne jedoch ein schier unsäglicher Gitarrenhals einen auch immer unhipper werden Bandschriftzug unterstrich, ein wirklich böses Modefoul also, dass nicht umsonst Jahre später noch von poptheoretischer Seite mit dem eigentlich zu positiven, wohl aber treffenden Prädikat &quot;rockistisch&quot; belegt wurde. Das waren die Strokes, als wir zum letzten Mal von ihnen gehört haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht sind sie also Rocksaurier geworden. Sogar die Gang of Four macht Rolling-Stone-Musik mittlerweile, und die waren, wenn auch auf ganz andere Art und Weise (nämlich weniger post-, sondern eher traditionell-DIY-mäßig) mindestens ebenso cool wie die Strokes 2001, nur, dass das niemand mitbekommen hat, nicht vor 2004. Vielleicht wird das ein trauriges Ereignis: Eine Band, die immer mehr Hipness als Musik war, aber von beiden Talenten so überreich gesegnet, eine Hipster-Band, der kein Hipster mehr zuhören darf. Vielleicht wird das Album auch einfach schlecht, oder gar, klopfaufholz, mittelmäßig. Kann passieren. Muss nicht. Casablancas, höre ich, kann immer noch nicht singen und ist auf immer den windschiefen Takt hinterher, der die Tightness der Strokes auf diese Metaebene des Pop-Plateaus geführt hat, wo alles für drei Minuten perfekt ist. Albert Hammond jr.s ikonographischen Locken sind weg, aber der Anzug sitzt. Fab Moretti ist ohnehin nicht unterzukriegen. Die anderen sind immer noch der Typ mit den langen Haaren und der ohne Eigenschaften. Ich freue mich auf ihr neues Album wie auf einen alten Freund, der zu Besuch kommt. The Strokes, das sind &lt;em&gt;12:51&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;Last Nite&lt;/em&gt; und all diese ausgelutschten, billigen Indie-Ballermann-Songs, die Welten bewegt haben, und wenn ich einmal sterbe, dann beerdigt mich bitte, zumindest, wenn Caribous &lt;em&gt;Lalibela&lt;/em&gt;, das so wunderschön, so magisch ist, dass es mir immer das Herz ganz zerquetscht, wenn das bis dahin vergessen ist, beerdigt mich bitte in einem von diesen wahnwitzig lichtschwertpräzisen Hammondschen Stolpergitarrenfetzen. 
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    <pubDate>Sat, 12 Mar 2011 01:48:20 +0100</pubDate>
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    <title>Limits Of Control</title>
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    <author>nospam@example.com (Roland Adam)</author>
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    <pubDate>Sat, 13 Feb 2010 14:08:54 +0100</pubDate>
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    <title>Vic Chesnutt 1964-2009</title>
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    <author>nospam@example.com (Steffen Greiner)</author>
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&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;[mp3]&lt;/strong&gt; &lt;a href=&quot;http://narcoagent.files.wordpress.com/2008/08/vic-chesnutt-a-silver-mt-zion-ruby-tuesday-live.mp3&quot;&gt;Vic Chesnutt  - Ruby Tuesday&lt;/a&gt; (Stones-Cover, live mit A Silver Mt. Zion und Guy Piciotto 2007)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass ich einmal um zwei Uhr nachts noch einen Eintrag hier verfassen muss, und dann noch so einen. &lt;a href=&quot;http://pitchfork.com/news/37454-vic-chesnutt-in-coma/&quot;&gt;Seit gestern Nacht war bekannt&lt;/a&gt;, dass Vic Chesnutt nach einem Selbstmordversuch im Koma liegt. Vor wenigen Stunden ist er verstorben. Vic war mir, irgendwie, ich weiß nicht genau warum, einer der wichtigsten musikalischen Begleiter der letzten Jahre; ein Konzert habe ich erleben dürfen, und es war eines der größten, bewegendsten, fragilsten. Dass diese Geschichte so endet: Wie immer hat es in der Luft gelegen, in der Lakonie, mit der Chesnutt Depression zu Musik werden ließ. Vielleicht ist es bei aller Sprachlosigkeit über diesen Tod auch darum ein ganz anderes Gefühl, dass sich da Bahn bricht: Danke, Vic, für&#039;s Durchhalten, danke für&#039;s Mitnehmen. Das erstmal, vielleicht bald mehr an anderer Stelle, oder auch nicht. 
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    <pubDate>Sat, 26 Dec 2009 01:53:51 +0100</pubDate>
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    <title>DVD: This Is Spinal Tap. 25th Anniversary Edition (Rob Reiner)</title>
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    <author>nospam@example.com (Steffen Greiner)</author>
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&lt;!-- xhtml clean youtube --&gt;&lt;object type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot; data=&quot;http://www.youtube.com/v/dTduY_k2aY4&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/dTduY_k2aY4&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;&quot; /&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/dTduY_k2aY4&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;/object&gt;&lt;!-- /xhtml clean youtube --&gt;

&lt;!-- &lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/dTduY_k2aY4&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/dTduY_k2aY4&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt; --&gt;

 
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    <pubDate>Wed, 16 Dec 2009 23:06:01 +0100</pubDate>
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    <title>Im Kino: Hilde (Kai Wessel)</title>
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    <author>nospam@example.com (Steffen Greiner)</author>
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&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://echoes-online.de/blog/index.php?/archives/688-Im-Kino-Hilde-Kai-Wessel.html#extended&quot;&gt;&quot;Im Kino: Hilde (Kai Wessel)&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Sun, 15 Mar 2009 12:25:50 +0100</pubDate>
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    <title>Songs des Jahres - Ausgewählt von Steffen Greiner, Teil III</title>
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&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://echoes-online.de/blog/index.php?/archives/662-Songs-des-Jahres-Ausgewaehlt-von-Steffen-Greiner,-Teil-III.html#extended&quot;&gt;&quot;Songs des Jahres - Ausgewählt von Steffen Greiner, Teil III&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Sun, 04 Jan 2009 15:46:44 +0100</pubDate>
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    <title>Songs des Jahres - Ausgewählt von Steffen Greiner, Teil II</title>
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    <author>nospam@example.com (Steffen Greiner)</author>
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&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://echoes-online.de/blog/index.php?/archives/661-Songs-des-Jahres-Ausgewaehlt-von-Steffen-Greiner,-Teil-II.html#extended&quot;&gt;&quot;Songs des Jahres - Ausgewählt von Steffen Greiner, Teil II&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Thu, 01 Jan 2009 20:18:53 +0100</pubDate>
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    <title>Songs des Jahres - Ausgewählt von Steffen Greiner, Teil I</title>
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    <author>nospam@example.com (Steffen Greiner)</author>
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    &lt;!-- s9ymdb:1150 --&gt;&lt;img width=&quot;167&quot; height=&quot;61&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://echoes-online.de/blog/uploads/2008.jpg&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;Kein Kommentar zum Jahr: Da kann ich nur hoffen, dass 2009 mir besser gewogen sein wird. (Schaltjahre, wurde mir zugetragen, brächten ohnehin niemandem wirklich Glück.) Musikalisch kennzeichnend war für 2008 hingegen vor allem das Ende der Trends: Ein wirklicher Sound des Jahres lässt sich nicht mehr ausmachen. Keine New-Wave-Renaissance, keine Bandkollektiv-Bewegung, keine Freak-Folk-Szene, nicht mal eine außerplanmäßige Mainstreamisierung wie die der osteuropäischen Musik im letzten Jahr. Sicher, wir sind elektronischer geworden, aber vor allem offener, vielfältiger, überraschender. Spannender, aber auch beliebiger. Ohne weitere große Worte und Predigten jetzt, damit wirs endgültig hinter uns haben: Der Songs des Jahres erster Teil = Frühjahr, gänzlich subjektiv ausgewählt von Steffen Greiner. (&lt;a href=&quot;http://www.echoes-online.de/blog/index.php?/archives/661-Songs-des-Jahres-Ausgewaehlt-von-Steffen-Greiner,-Teil-II.html&quot;&gt;Und hier gehts zum zweiten Teil&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.echoes-online.de/blog/index.php?/archives/662-Songs-des-Jahres-Ausgewaehlt-von-Steffen-Greiner,-Teil-III.html&quot;&gt;hier zum dritten&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://echoes-online.de/blog/index.php?/archives/660-Songs-des-Jahres-Ausgewaehlt-von-Steffen-Greiner,-Teil-I.html#extended&quot;&gt;&quot;Songs des Jahres - Ausgewählt von Steffen Greiner, Teil I&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Wed, 31 Dec 2008 17:03:58 +0100</pubDate>
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    <title>No Music Day 2008</title>
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    <author>nospam@example.com (Steffen Greiner)</author>
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    &lt;!-- s9ymdb:1143 --&gt;&lt;img width=&quot;400&quot; height=&quot;567&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://echoes-online.de/blog/uploads/notice02.gif&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;[...]  I began to suspect that my problem lay not so much with the music as the form in which all music now seems to exist. Almost every piece of recorded music since recorded music began 110 years ago is just a click away. And once we have got it we can listen to it where and whenever we want. We can have this non-stop soundtrack as we sit on the bus, do the shopping, go on holiday. And whether it&#039;s music from Bali, Bach&#039;s Cantatas or the latest R&amp;B, the experience is somehow the same. Yeah, I know we have had Walkmans for 20-odd years, but back then it seemed liberating; now it seems constricting. It has nothing to do with the genre and everything to do with the fact that it&#039;s just there on tap. Maybe I want music that is to do with place and time and occasion; music that we can only ever hear if we travel to one specific place at one special time. This does not mean Pink Floyd at Live8. [...] I decided I needed a day I could set aside to listen to no music whatsoever. Instead, I would be thinking about what I wanted and what I didn&#039;t want from music. Not to blindly - or should that be deafly - consume what was on offer. A day where I could develop ideas. This day I would call No Music Day. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erfinder des &lt;a href=&quot;http://www.nomusicday.com/&quot;&gt;No Music Day&lt;/a&gt; - und KLF-Gründer, Geldverbrenner, Autor und Avant-Legende - Bill Drummond im &lt;a href=&quot;http://www.guardian.co.uk/music/2006/oct/15/9&quot;&gt;Guardian&lt;/a&gt; vom 15.10.2006 
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    <pubDate>Fri, 21 Nov 2008 00:49:28 +0100</pubDate>
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    <title>Im Fez Club: Figli Di Madre Ignota &amp; Garth Carthwright</title>
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    <author>nospam@example.com (Steffen Greiner)</author>
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    &lt;!-- s9ymdb:1134 --&gt;&lt;img width=&quot;99&quot; height=&quot;150&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://echoes-online.de/blog/uploads/cartwright.jpg&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;Da nun bei uns schon eine ganze Weile nichts mehr zu hören war von einschlägigen Bands und Labels, hier ein kleiner Rundumschlag in Sachen Balkan-Trend. So hat es mich ja durchaus erfreut, dass seit einiger Zeit &lt;a href=&quot;http://www.garthcartwright.com/&quot;&gt;Garth Cartwrights&lt;/a&gt; &lt;em&gt;Princes Amongst Men&lt;/em&gt; auf deutsch erhältlich ist, bei hannibal und unter dem Titel &lt;em&gt;Balkan-Blues und Blaskapellen&lt;/em&gt;. Das Original erschien 2005, seitdem hat sich die Zahl der Nationen auf der Balkan-Halbinsel gefühlt verdoppelt, nicht allzu viel geändert hat sich hingegen am Status der Protagonisten. &lt;br /&gt;
Natürlich geht es um Musik, um viel Musik, um tolle Musik, um Begegnungen mit Fanfare Ciocarlia, Ezma Redzepova, den Taraf de Haidouk, um die Pionierarbeiten von Labels wie Asphalt Tango und das Festival von Guca. Cartwrights Buch funktioniert wunderbar und überaus unterhaltsam als Kompendium zur aktuellen Balkan-Musik, zumindest zu der, die im westlichen Europa angekommen ist, was sich ja auf Folklore &lt;em&gt;rather than&lt;/em&gt; Manele bezieht.&lt;br /&gt;
Aber Cartwright interessiert sich vor allem für der Realität des Lebens der Roma-Musiker, dafür, wie KAL und Jony Iliev zwischen ausverkauften Touren im Westen ihren Alltag bestreiten. Und das ist oftmals keine schöne Geschichte, denn Rassismus und Ausgrenzung durch Politik und Nachbarn sind nicht mit EU-Beitritten zu besiegen. Der Neuseeländer schafft es dabei, gerade durch die Thematisierung von Stereotypen, mit dem Vermeiden von Weichzeichnung zu Gunsten der political correctness, den Roma eine Stimme zu geben, die mehr und vielschichtiger erzählt als die schlimmen Statistiken oder die bunten Märchen. Seine Einblicke hinterlassen dabei nie den Eindruck, Klischees zu bestätigen, neue zu schaffen oder letztendlich mehr zu sein, als die Beobachtungen und Gedanken eines Balkan-Fans auf einer Reise mit und zu Roma-Musikern in Großstädten, Ghettos und im Niemandsland Serbiens, Mazedoniens, Rumäniens und Bulgariens. Sehr empfehlenswert!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:1135 --&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;91&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://echoes-online.de/blog/uploads/figli.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;Die &lt;a href=&quot;http://www.figlidimadreignota.it/&quot;&gt;Figli Di Madre Ignota&lt;/a&gt; tauchen in Cartwrights Buch jedoch ganz gewiss nicht auf, stammen sie doch nicht aus Ia&amp;#351;i oder Kragujevac, sondern: Mailand. Spaghetti Balkan als selbstbehauptete Genrebezeichnung drängt sich da auf, denn wie in den Siebzigern der amerikanische Western gegenüber dem italienischen Nachbau spießig und unoriginell erscheint, weil die Spaghettiwestern, der patriotischen Pflicht enthoben, einfach wesentlich zynischer und respektloser mit Personen und Motiven umzugehen wussten, so lassen Figli Di Madre Ignota sich nicht auf spicy Blasmusik und orientalische Violinenexzess reduzieren. Die gibt es natürlich auch, zu Genüge und zum größten Vergnügen. Aber halt auch funky Bassläufe und Rockismen, die &lt;em&gt;Fez Club&lt;/em&gt; (&lt;a href=&quot;http://eastblok.de/&quot;&gt;Eastblok Music&lt;/a&gt;) zum Tanzen in die Siebziger schicken, vom verwirrenden englisch-italienisch-serbischen Sprachmix abgesehen. &lt;br /&gt;
Im Ansatz vergleichbar sind die Herren wohl besser mit Gogol Bordello als mit Fanfare Ciocarlia und Boban Markovic. Deren Intensität dann auch nie so ganz erreicht wird. Dennoch: Wer einmal angefangen hat, hierzu zu tanzen, wird bis zum letzten Stück nicht mehr aufhören können. Mit oder ohne Bier. Und dann ist da ja noch dieses obskure Klezmer-Freakout &lt;em&gt;Sandoman&lt;/em&gt;, das von einer Balkan-Zirkuskapelle namens &lt;a href=&quot;http://www.circuscontraption.com/&quot;&gt;Circus Contraption&lt;/a&gt; gespielt wird. Die stammt nicht aus Skopje oder Stara Sagora, sondern: Seattle. Aber das ist nun wirklich eine ganz andere Geschichte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Sun, 26 Oct 2008 17:31:05 +0100</pubDate>
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    <title>Arthur C. Clarke. 1917-2008</title>
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    <author>nospam@example.com (Steffen Greiner)</author>
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    &lt;!-- xhtml clean youtube --&gt;&lt;object type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;355&quot; data=&quot;http://www.youtube.com/v/hA4e239eyrg&amp;amp;hl=en&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/hA4e239eyrg&amp;amp;hl=en&quot; /&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/hA4e239eyrg&amp;amp;hl=en&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;wmode&quot; value=&quot;transparent&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;/object&gt;&lt;!-- /xhtml clean youtube --&gt;

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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Szene aus Stanley Kubricks &lt;em&gt;2001 - A Space Odyssey&lt;/em&gt; (1968), nach Idee und Drehbuch von Arthur C. Clarke 
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    <pubDate>Thu, 20 Mar 2008 14:07:29 +0100</pubDate>
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    <title>Max Ophüls Preis 2008: &quot;Stiller Frühling&quot;</title>
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    <author>nospam@example.com (Steffen Greiner)</author>
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    &lt;!-- s9ymdb:1014 --&gt;&lt;img width=&quot;550&quot; height=&quot;74&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://echoes-online.de/blog/uploads/MaxOphls.png&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regie: Nico Sommer; Spielfilm; Deutschland 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:1025 --&gt;&lt;img width=&quot;130&quot; height=&quot;184&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://echoes-online.de/blog/uploads/stillerfrhling.jpg&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;Wo, das lässt sich mittlerweile feststellen, der Hauptwettbewerb stagniert ist, der in diesem Jahr kein wirklich herausragendes Werk beschert hat, ist den Kuratoren mit der Einführung des Preises für mittellange Filme ein eindeutiger Coup gelungen: Mutige, innovative, vespielte Produktionen aus allen Bereichen lassen sich hier finden, thematisch sehr breit gefächert zwischen Plattenhändler-Komödie, Diktatur-Kammerspiel und Texas-Doku, zeitlich begrenzt auf eine Spielzeit zwischen 30 und 60 Minuten, Werke also, die aus dem Rahmen dessen fallen, was im Kino so üblich ist. Aber so Nachwuchsfilmern die Chance zu einer freien künstlerische Gestaltung jenseits der Verwertungsschemen geben. Richtig gut gefallen hat mir dabei &lt;em&gt;Stiller Frühling&lt;/em&gt; von &lt;a href=&quot;http://www.suesssauerfilm.de/index.php?sec=home&quot;&gt;Nico Sommer&lt;/a&gt;, aus dem großartigen Genre Fake-Doku. Entstanden an der Kunsthochschule Kassel erzählen die 49 Minuten von Sebastian, 21. &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://echoes-online.de/blog/index.php?/archives/553-Max-Ophuels-Preis-2008-Stiller-Fruehling.html#extended&quot;&gt;&quot;Max Ophüls Preis 2008: &amp;quot;Stiller Frühling&amp;quot;&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Sat, 19 Jan 2008 17:26:02 +0100</pubDate>
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